Die Menschen in dem geschundenen Land Haiti haben sich seit Jahrzehnten mit der Malerei ihre Zuversicht und Hoffnung erhalten. Es ist eine eigene Kultur von unten entstanden. Der Autor hat das Land während seiner Zeit als Entwicklungspolitiker mehrmals besucht.
Er beschreibt über die grausamen Fernsehbilder des Elends hinaus die Seele Haitis und schildert die Entwicklung einer eigenständigen Kunstrichtung aus Voodoo-Kunst und einem Einfluss afrikanischer Formen und Farbgebung. Der ehemalige Präsident Jean-Bertrand Aristide sagt über seine Landsleute: „Ich habe ein Land erlebt, das nie in Resignation verfiel. So unerbittlich das Leben oder der Tod auch sein mochten.“