Zurück zur Startseite Foto 1: Präzisionsarbeit am Bildnis des Feldherren Moldtke für eine Museumsausstellung: Span für Span wird mit dem feinen Stichel aus dem Hartholz herausgearbeitet und so selbst kleinste Details druckbar gemachtFoto 2: Rudolf Rieß nutzt eine große Palette verschiedenster Stichel und erzeugt so detailgenaue, teilweise wie Fotografien anmutende Bilder. Die perfekte Drucktechnik vollendet das Werk Reportagedienst
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„... und wenn ich durch die Lupe schaue, tun sich Welten auf“

Besuch bei einem der letzten Holzstecher Deutschlands

von Gundula Lasch

Er ist einer der letzten seiner Zunft: Holzstecher Rudolf Rieß aus Nürnberg hat in seiner Werkstatt bis heute viel zu tun. Über die Xylografie (=Holzstich) hinaus fertigt er Gravuren, hilft bei Druckproblemen, berät Museen und gibt sein umfangreiches Fachwissen an Interessierte weiter.

Foto 3: Ohne die Schusterkugel für das perfekte Licht und die Lupe fürs Detail kommt Rudolf Rieß auch heute nicht aus

Gleich hinter der mächtigen Nürnberger Stadtmauer und dem trutzigen Ludwigsturm liegt in einer kleinen Gasse versteckt die Offizin Rudolf Rieß. Seit fast 25 Jahren ist der 73-Jährige in dem liebevoll restaurierten Haus aus dem Jahre 1495 täglich bei der Arbeit. In den niedrigen Werkstatträumen mit den kleinen Fenstern sieht es wahrscheinlich aus, wie zur Blütezeit des Holzstichs vor 150 Jahren.

Reportage: 109 Zeilen à 40 Anschläge; 5.060 Zeichen (mit Leerzeichen)

Inklusive folgender Medien:
(Bildunterschriften durch bewegen des Mauszeigers auf das jeweilige Foto ansehen)
  
      
Foto 1: Präzisionsarbeit am Bildnis des Feldherren Moldtke für eine Museumsausstellung: Span für Span wird mit dem feinen Stichel aus dem Hartholz herausgearbeitet und so selbst kleinste Details druckbar gemacht   Foto 2: Rudolf Rieß nutzt eine große Palette verschiedenster Stichel und erzeugt so detailgenaue, teilweise wie Fotografien anmutende Bilder. Die perfekte Drucktechnik vollendet das Werk   Foto 3: Ohne die Schusterkugel für das perfekte Licht und die Lupe fürs Detail kommt Rudolf Rieß auch heute nicht aus   Foto 4: Die Druckvorlagen für Abbildungen in Modekatalogen oder –zeitschriften waren noch bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts meistens Xylografien

 

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