Biologisch angebaute Lebensmittel werden von Verbrauchern verstärkt gekauft. Bauernverbände weisen auf die entstehenden Marktchancen für Junglandwirte hin. Nach biologisch angebauten Nahrungsmitteln, wie Weizen, Roggen und Gerste, Äpfel und Kohl sowie tierischen Produkten sehnen sich momentan viele Menschen nicht nur in Deutschland. Obwohl Bio-Obst und Gemüse im Verkauf oft etwas teurer sind als konventionell angebaute Lebensmittel, finden sie mühelos ihre Käufer.
Diese sind oft in der LOHAS-Bewegung, die das Genießen in den Vordergrund ihrer Bedürfnisse stellt, zu finden. Trotzdem zeigt sich, dass das finanzielle Überleben der Höfe und eine früher selbstverständliche Weitergabe des Betriebes an die Nachkommen nicht mehr gesichert ist. Milchquotenregelung, BSE und Schweinegrippe machen den jungen Landwirten das Leben schwer. Sie sind seit geraumer Zeit besorgt und zweifeln anhand der Entwicklung im ländlichen Raum an einer gesicherten Zukunft für die Junglandwirte.